Teresa Präauer, geboren 1979, ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Sie studierte Germanistik und Malerei in Salzburg, Wien und Berlin. Teresa Präauer schreibt Romane, Essays und Kolumnen. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« erhielt 2012 den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt. Weitere Romane waren nominiert für den Deutschen, Österreichischen und Bayerischen Buchpreis sowie für den Preis der Leipziger Buchmesse. Ihre Arbeit wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Erich-Fried-Preis 2017, dem Ben-Witter-Preis 2022 und dem Bremer Literaturpreis 2024 für »Kochen im falschen Jahrhundert«. 2016 lehrte sie als S.-Fischer-Gastprofessorin an der FU Berlin, 2017 am Grinnell College in den USA und im Rahmen der Mainzer Poetikdozentur, 2021 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung. 2024 war sie als visiting writer an der NYU, im Herbst 2025 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit Januar 2025 verfasst sie außerdem die sprachphilosophische Kolumne »Wie redet ihr denn?« im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Teresa Präauer ist Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.