Neue Rundschau

Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Editorial      5

Alte Neuerscheinungen  Katharina Mevissen      7
Anspruch  Ron Mieczkowski      10
Anthropozän  Eva Horn      13
Aufhörer  Clemens J. Setz      18
Baldwin  René Aguigah      21
Care  zoraLit      25
Class Writing  Lena Schätte      28
Erzählen  Dorothee Elmiger      30
Eskapismus  Andy Hahnemann      34
Foreign Rights  Elisa Diallo      42
Gebet  Sirka Elspaß      45
Genre  Mladen Gladić     49
Glaube  Ozan Zakariya Keskinkılıç      54
Graubrot  Finn Job      59
Handwerk  Roman Ehrlich      63
Ironie 1  Patrick Holzapfel      68
Ironie 2  Teresa Präauer      71
Klassiker  Maximilian Mengeringhaus      73
Kollaborationen  Annett Gröschner      75
Kritik üben  Undine Fuchs      78
Literaturzeitschriften  Elisa Primavera-Lévy      83
Nachwende  Peter Hintz      86
Neurechte Literaturpolitik  Torsten Hoffmann      89
Plastizitätsdrama  Christian Metz      93
Plot  Carla Kaspari      98
Postdigital  Hanna Hamel     101
Promi-Autor  Johannes Franzen      105
Queer  Norma Schneider      109
Radio  Natascha Freundel      114
شهد  Luna Ali      119
Sammeln  Sascha Michel      123
Skandal  Benita Berthmann      126
Tentakulär  Moritz Baßler      129
Übersetzen  Sebastian Guggolz      133
Übersetzt  Katharina Volckmer      136
Unabhängigkeit  Jörg Sundermeier      139
Vorurteile  Jean Mattern      141
Wasserglas  Martin Bruch/Katharina Knüppel      143
Wunde  Dinçer Güçyeter      145
Zögern  Fabian Saul      148

Die Autor*innen      151

Artikel aus der »Neuen Rundschau 2026/2«

Mehrere Ausgaben der Neuen Rundschau auf einem Stapel

Die NEUE RUNDSCHAU im 133. Jahr

Herausgegeben von den Lektor*innen des S. Fischer Verlags 

"Eine freie Bühne für das moderne Leben schlagen wir auf. Im Mittelpunkt unserer Bestrebungen soll die Kunst stehen; die neue Kunst, die die Wirklichkeit anschaut und das gegenwärtige Dasein." So stand es auf der ersten Seite des 1890 erschienenen ersten Hefts der Freien Bühne für modernes Leben. Die „neue Kunst", das meinte damals nicht zuletzt den Naturalismus, doch waren die Grenzen - ganz wie im Verlagsprogramm Samuel Fischers - nicht eng gezogen. Um die Abgrenzungen zwischen den Lagern sollte sich die Zeitschrift auch unter ihrem neuen Namen, den sie ab 1904 führte, recht wenig kümmern: Die Neue Rundschau wurde schnell zum arrivierten Forum moderner Literatur und Essayistik. Das lässt sich an den Namen der Beiträger ablesen, doch fast ebenso deutlich an dem Umstand, dass die avantgardistischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit selten ohne Seitenhieb auf sie auskamen.

Nach 1945 entfielen die Anlässe zu solchen Scharmützeln; die Neue Rundschau hielt ihre Stellung als eine der großen europäischen Kulturzeitschriften. Blättert man in ihren Jahrgängen, sieht man sich einer beeindruckenden Tradition gegenüber, die es fortzusetzen gilt. Zu ihr gehört die Verbindung zwischen Essays und Literatur, zwischen theoretischen Reflexionen und Stücken poetischer Praxis, zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Die Neue Rundschau versteht sich als ein Ort intellektueller Debatten, literarischer Neuentdeckungen und Wiedererinnerungen.

Aktuelle Ausgaben

Buchcover von Neue Rundschau 2024/4: Diktatur und Utopie – Wie erzählen wir die DDR?
Lektor*innen des S. Fischer VerlagsCharlotte Gneuß

Neue Rundschau 2024/4

Taschenbuch17,00 *
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