Ilse Aichinger, Werke in acht Bänden (Taschenbuchausgabe)

»Alle Möglichkeiten lagen in dem Spielraum der Fesselung«

In ihren zwischen 1948 und 1952 entstandenen frühen Erzählungen – unter ihnen die berühmte ›Spiegelgeschichte‹, die den Preis der Gruppe 47 erhielt – richtet sich Ilse Aichinger radikal gegen das Verdrängen von Tod und Krieg in der »Wiederaufbau«-Zeit. Sie stellt die Erfolgsideologie dieser Zeit auf den Kopf mit der Behauptung, einzig durch das Bewusstmachen von Bedrohung, Vernichtung und von Abschied werde ein intensives Erleben der Gegenwart möglich. »Gleichsam vom Rücken der Dinge und der Schicksale her ist Ilse Aichinger an ihr Erzählen gegangen, mit einem Mut, der träumerischer Protest, der Revolte war gegenüber dem dingfesten Leben« (Karl Krolow).

Aktueller Band

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  1. Eliza Eliza
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Eliza Eliza

    01.11.1991
    »Wer weiß, vielleicht besteht mein Jubel darin, daß ich unauffindbar bin.«

    In den zwischen 1958 und 1968 entstandenen Erzählungen, die in diesem Band versammelt sind, wird die Wirklichkeit demoliert. Sie ist schlecht, gewalttätig, rücksichtslos und ka ...
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    Taschenbuch13,00 *
  2. Auckland
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Auckland

    01.11.1991
    »Doch doch Joan Ich glaube wir kommen voran«

    ›Auckland‹ versammelt sämtliche Hörspiele Ilse Aichingers und macht ihre beeindruckende Entwicklung von der scharfen, aber auch noch relativ geschlossenen Dialogtechnik in ›Knöpfe‹ (1953) über das schwebend ...
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    Taschenbuch13,00 *
  3. Schlechte Wörter
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Schlechte Wörter

    01.11.1991
    »Die Untergänge vor sich her schleifen«

    Nichts ist aggressiver in Ilse Aichingers Werk als die Sammlung ›Schlechte Wörter‹. Der Band versammelt Texte, die mit einer unbeirrbaren Genauigkeit, in zwingenden Assoziationen die menschliche Existenz bedenke ...
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    Taschenbuch15,00 *
  4. Zu keiner Stunde
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Zu keiner Stunde

    01.11.1991

    »Und wenn heute ein Sandsturm käme?«

    Ilse Aichingers Szenen und Dialoge verzichten auf jedes Beiwerk, so dass übrig bleibt, was der Autorin wichtig ist: Ein Gespräch zwischen Personen, das mit jedem Satz die Alltagswirklichkeit überschreitet. Die Dial ...

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    Taschenbuch13,00 *
  5. Verschenkter Rat
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Verschenkter Rat

    01.11.1991
    »Hör gut hin, Kleiner, / es gibt Weißblech, sagen sie, / es gibt die Welt, / prüfe, ob sie nicht lügen.«

    Ilse Aichingers Gedichtsammlung ›Verschenkter Rat‹ gilt seit ihrem Erscheinen als ein Höhepunkt deutschsprachiger Nachkriegslyrik. Die Aufforderun ...
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    Taschenbuch13,00 *
  6. Die größere Hoffnung
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Die größere Hoffnung

    01.11.1991
    »Wer ist fremder, ihr oder ich?«

    Ilse Aichingers 1948 erstmals erschienener Roman über rassisch verfolgte Kinder während der Hitlerzeit irritiert noch immer: In verfremdenden Bildern erzählt er von der Angst, von der Bedrohung und der widerständigen H ...
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    Taschenbuch15,00 *
  7. Kleist, Moos, Fasane
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Kleist, Moos, Fasane

    01.11.1991
    »Es gibt Augenblicke ohne Zukunft, die sehr verheißungsvoll sind. Die die verheißungsvollsten sind. Die ihrem Wesen nach schon eher Orte sind. Aus ihnen leben wir.«

    Die hier versammelte Kurzprosa spannt ihren Bogen von den autobiographischen Erzählst ...
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    Taschenbuch13,00 *
  8. Der Gefesselte
    01.11.1991
    Ilse Aichinger

    Der Gefesselte

    01.11.1991

    »Alle Möglichkeiten lagen in dem Spielraum der Fesselung«

    In ihren zwischen 1948 und 1952 entstandenen frühen Erzählungen – unter ihnen die berühmte ›Spiegelgeschichte‹, die den Preis der Gruppe 47 erhielt – richtet sich Ilse Aichinger radikal gegen d ...

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    Taschenbuch15,00 *

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