Gespräch mit Hadija Haruna-Oelker
- Zürich, Photobastei | 3. Stock
- 27.06.2026
- 18:30 Uhr
- Kostenpflichtig
Was hält uns miteinander verbunden – trotz Unterschieden, Brüchen und widersprüchlichen Erfahrungen?
Zum Abschluss des KIN-Festivals sprechen die deutsche Bestseller-Autorin und Aktivistin Hadija Haruna-Oelker und Marah Rikli über Zusammenleben, Zugehörigkeit und die Frage, wie wir immer wieder neu aufeinander zugehen können. Wie finden wir nach Konflikten, Verletzungen oder Krisen zurück in Beziehung? Und was braucht es, damit Verbindung wachsen kann? Ein offenes Gespräch über Verantwortung, Hoffnung und die Möglichkeit von Neuanfängen.
Danach übernimmt die Zürcher Musikerin und Poetin Ella Ronen die Bühne. Mit ihrer eindringlichen Stimme, poetischen Texten und grosser Präsenz schafft sie Konzerte, die berühren und nachhallen. Gemeinsam mit ihrer Band präsentiert sie ihr neues Live-Programm – eine Einladung zum Zuhören, Mitfühlen und Eintauchen.
Im Anschluss spazieren wir gemeinsam mit Musik von Menschen aus der Velo-Community Zürich ins Helsinki zur Abschlussparty KONLIKI.
Eine Veranstaltung mit Gebärdensprachdolmetschung in DSGS
Alles auf Anfang
Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
Deutschland versteht sich als Erinnerungs- und Aufarbeitungsweltmeister. Aber wie kommt es dann, dass Rechtspopulisten Wahlen gewinnen, rechtsextremistische Straftaten unzureichend aufgeklärt werden und »Nie wieder ist jetzt« zu einer Phrase verkommt? Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker meinen, dass das auch an einer gescheiterten deutschen Erinnerungskultur liegt. Gemeinsam denken sie über eine neue Praxis nach, die die Gegenwart so einrichtet, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt. Eine scharfsinnige und streitbare Analyse zum gesellschaftlichen Rechtsruck von zwei wichtigen intellektuellen Stimmen unserer Gegenwart. Ein Buch voller Witz, Trauer, Widerstand und mit der Energie, alles auf Anfang zu setzen.
Veranstaltungsort
Photobastei | 3. Stock
Sihlquai 125
8005 Zürich
Zum Veranstalter
Zum Festivalprogramm des Kinship-Festivals
Preise
Eintritt: Kostenpflichtig