Lesung und Gespräch

Tandem-Lesung und Autorinnen-Gespräch mit Sharon Dodua Otoo und Alice Hasters

 im Rahmen von TEXTLAND 2026

  • Frankfurt, Evangelische Akademie Frankfurt
  • 31.10.2026
  • 15:45 Uhr
  • Kostenpflichtig

Vielfalt als Hoffnung – Sharon Dodua OtooSo, in etwa, ist es geschehen und Alice Hasters: Anti Opfer


Wer ist hier das Opfer? Und was heißt es überhaupt, Opfer zu sein? Sharon Dodua Otoo und Alice Hasters stellen in ihren neuen Büchern diese Fragen zur Diskussion: mit beißendem Witz, diskursiver Tiefe und gesellschaftskritischem Blick. In So, in etwa, ist es geschehen wird eine Schwarze Frau zur Mörderin eines älteren, weißen Kollegen, der stets beweisen wollte, dass er einer von den Guten ist, während in Anti Opfer die Analyse und Geschichte des Opferbegriffs und seiner Zuschreibungen im Vordergrund steht. Dabei wird klar: Die Opferfrage ist immer auch politisch.
Wir sollten also aufhören zu fragen, wer das echte Opfer ist und lieber in den Fokus nehmen, was von Marginalisierung Betroffene wirksam schützt. Damit Vielfalt echte Realität und wieder als Hoffnung, nicht als Bedrohung verstanden werden kann.


Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals „Resonanzen“. Ihr erster Roman Adas Raum wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2026 erschien ihr zweiter Roman So, in etwa, ist es geschehen.


Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Publizistin in Berlin. Ihr erstes Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten belegte Platz 5 der Jahresbestsellerliste Sachbuch 2020. Im gleichen Jahr wurde sie zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt. 2026 erschien Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten.

Veranstaltungsort

Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
60311 Frankfurt

Veranstalter

Förderkreis Frankfurt e.V. Kultur & Diskurs Textland


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig