Podiumsdiskussion

Sibel Schick im Gespräch mit Mike Laufenberg, Susanne Schultz und Inga Lamprecht

Diskussion: Feministisch vergesellschaften für reproduktive Gerechtigkeit. Die Familie als feministisches Kampffeld, im Rahmen von Feminist Futures der Rosa Luxemburg Stiftung

  • Bochum, Ruhr-Universität Bochum
  • 27.09.2026
  • 10:30 Uhr
  • Kostenpflichtig

Die Gesellschaft rückt nach rechts, der gebärfähige Körper wird zum Politikum. Bestechend klug analysiert Sibel Schick, warum mit unseren Körpern keine Politik gemacht werden darf.

Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

Veranstaltungsort

Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig